Vita

Verena Lercher
Verena Lercher
Verena Lercher

geboren 1979 in Bad Radkersburg (AT).
Lebt derzeit in Luzern (CH) und Köln (DE).

Seit dem Wintersemester 2018/19 Postgraduierte im Studiengang exMedia an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM, DE).

Ihre Arbeit beschäftigt sich mit der Auslotung performativer und installativer Techniken und Methoden an der sinnlichen Schnittstelle von Körper, synthetischer Sprache und neuen Medien geht.

Derzeit Entwicklung der Trilogie der installativen Soloperformances staub, LAMENT FOR A SPEAKER AND A BEAR und ARCHive. Dabei werden unterschiedliche Stimmsynthesetechniken erforscht und Multikanallautsprechersysteme eingesetzt werden.

Forschung an autopoetischen Systemen für Performance unter Verwendung von neuronalen Netzwerken (KI) an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM, DE).

Künstlerischer Werdegang seit 2000 (Auswahl)

2018 Performance_Lab an der Züricher Hochschule der Künste (ZHdK, CH): Hören auf das eigene Hören als performative Strategie. Exemplarische mediale Transformationen des Auditiven in Theater und Performance.

Seit 2017 Jurytätigkeit sowie lectures und lessons an der Züricher Hochschule der Künste (ZHdK, CH) in performativen Techniken für Stimme und Körper im Raum, mit besonderem Schwerpunkt auf medialen Techniken der Klang- und Stimm(re)produktion.

Die Performance pasdedeuX für 2 Performer und 16 Schallplattenspieler wurde durch die A9 Kulturförderung des Landes Steiermark unterstützt, eingeladen zum 2.Kölner Kongress Erzählen in den Medien vom Deutschlandfunk Köln (DE), 2019 zum 6th CARPA Colloquium in Performing Arts Helsinki (FN) und 2020 kuratiert von Jochen Heufelder im Kunstraum Fuhrwerkswaag Köln (DE).

2016/17 Aufführung das Meer, ein performatives live-Hörstück für Sprecher, Stimmen und live-Elektronik im Rahmen der Eröffnung der Open Box Luzern (CH) sowie zur Eröffnung des Kulturformats analog (CH).

2016 – 2018 Festvertrag am Luzerner Theater als Performerin und Akteurin. Stückentwicklungen mit Regisseuren wie Bram Jansen (NL), Alexander Giesche (BRD), Trixa Arnold (CH), Anja Behrens (DK).

September 2015 Soloperformance über einen Zeitraum von zwei Wochen im Rahmen der Installation Das Monumentale ist meine Krankheit des Berliner Künstlerduos Dellbrügge & de Moll für das Institut für Kunst im öffentlichen Raum Graz (AT). 
Das Projekt ist dokumentiert in dem Halbjahresmagazin polar21- Politik I Theorie I Alltag, Herbstausgabe 2016.

Seit 2014 Entwicklung, Organisation und Aufführung eigener Stücke in Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern und Institutionen, wie der Medienkünstlerin Anja Behrens (DK), dem Klangkünstler und Komponist Gerriet K. Sharma (DE), der Technomusikerin und Gamedesignerin SØS Gunver Ryberg (SWE), dem Suhrkamp-Autor Gunther Geltinger (DE) und der Berliner Medienkünstlerin und Szenografin Penelope Wehrli (DE).

Juli 2013 Hauptrolle in dem Kinofilm Wo ich Wohne. Ein Film für Ilse Aichinger. (Regie: Christine Nagel). Der Film feierte im März 2014 auf der Diagonale Graz (AT) Weltpremiere und wurde ins arsenal Berlin (DE), zu Festivals nach London (GB) und Antwerpen (BEL) und vom Goethe Institut Tokio (JPN) eingeladen. 
Im selben Jahr Sprecherin in dem Hörspiel Nach dem Verschwinden, produziert vom RBB und Ö1. Nach dem Verschwinden wurde von der Deutschen Akademie der Künste zum Hörspiel des Monats gewählt und von weitern Rundfunkanstalten wie dem BR, WDR, DLR gesendet.

2009 Nominierung für den Nestroypreis als beste Nachwuchsdarstellerin.

2008-2015 Festengagement am Schauspielhaus Graz (AT), wo sie eng mit Krystian Lupa, Wojtek Klemm, Elmar Goerden und Anna Bodara zusammenarbeitete.

2003 Umzug nach Berlin (DE). Tätigkeit in freien Produktionen am Hebbel am Ufer (HAU) und an den Sophiensaelen. Intensive Zusammenarbeit mit Christoph Schlingensief u.a. im Rahmen des Opern-Projekts Freax mit Moritz Eggert an der Oper Bonn (DE).

2001 Aufnahme des Studiums an der Otto-Falckenberg Schule, München (DE).