Vita

Verena Lercher
Verena Lercher
Verena Lercher

Seit Oktober 2018
Postgraduierte im Studiengang exMedia an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM, DE). Studienabschluß: Juli 2020, Diplom Mediale Künste.

Künstlerischer Werdegang, Auswahl
2018
Performance_Lab: Hören auf das eigene Hören als performative Strategie
Exemplarische mediale Transformationen des Auditiven in Theater und Performance an der Züricher Hochschule der Künste (ZHdK, CH)

2016 – 2018
Festvertrag am Luzerner Theater als Performerin und Akteurin. Stückentwicklung mit Regisseuren wie Bram Jansen (NL), Alexander Giesche (BRD), Trixa Arnold (CH), Anja Behrens (DK).

Seit 2017
Jurytätigkeit sowie lectures und lessons an der Züricher Hochschule der Künste (ZHdK, CH) in performativen Techniken für Stimme und Körper im Raum mit besonderem Schwerpunkt auf medialen Techniken der Klang- und Stimm(re)produktion.

2013
Hauptrolle in dem Kinofilm Wo ich Wohne. Ein Film für Ilse Aichinger, Regie: Christine Nagel. Premiere: diagonale Graz (AT), 2014, eingeladen ins arsenal Berlin (DE), zu Festivals nach London (GB) und Antwerpen (BEL) und vom Goethe Institut Tokio (JPN).

Sprecherin in dem Hörspiel Nach dem Verschwinden, produziert vom RBB und Ö1. Nach dem Verschwinden wurde von der Deutschen Akademie der Künste zum Hörspiel des Monats gewählt und von weitern Rundfunkanstalten wie dem BR, WDR, DLR gesendet.

2009
Nominierung für den Nestroypreis als beste Nachwuchsschauspielerin, Wien (AT).

2008-2015
Festengagement am Schauspielhaus Graz (AT). Enge Zusammenarbeit mit Krystian Lupa, Wojtek Klemm, Elmar Goerden und Anna Bodara.

KÜNSTLERISCHE ARBEIT, auswahl
Seit 2016
Entwicklung, Organisation und Aufführung eigener Stücke in Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern und Institutionen, wie der Medienkünstlerin Anja Behrens (DK), dem Klangkünstler und Komponist Gerriet K. Sharma (DE), dem Suhrkamp-Autor Gunther Geltinger (DE) und dem Programmierer Georg Kettele (AT).

Meine Arbeit beschäftigt sich mit der Auslotung performativer und installativer Techniken und Methoden an der sinnlichen Schnittstelle von Körper, synthetischer Sprache und neuen Medien geht.

2020
Forschung an autopoetischen Systemen für Performance unter Verwendung von neuronalen Netzwerken (KI) an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM, DE). Entwicklung der Trilogie der installativen Soloperformances staub, LAMENT FOR A SPEAKER AND A BEAR und ARCHive.

pasdedeuX: performative research installation, using discarded media, for 16 turntables and 2 performers kuratiert von Jochen Heufelder im Kunstraum Fuhrwerkswaage Köln (DE), gefördert von der A9 Kulturförderung des Landes Steiermark (AT).

Premiere von staub beim Jahresrundgang der KHM, Juli 2020.

2019
pasdedeuX eröffnet die Jahresausstellung der KHM.
Eingeladen zum 2.Kölner Kongress Erzählen in den Medien vom Deutschlandfunk Köln (DE), 2019.
Gezeigt beim 6th CARPA Colloquium in Performing Arts Helsinki (FN)

Beginn mit Recherche und Entwicklung für die Arbeit ARCHive: ein Textexperiment für 1 Sprecherin, 1 Trompete und 4 Lautsprecher.

2018
Latenz: Installative Versuchsanordnung über Sprache im medialen Raum.
Audio-visuelles Feedbacksystem für 16 Lautsprecher, 5 Mikrofone, 1 Sprecherin und variable Raumsituationen.

2016/17
das Meer, ein performatives live-Hörstück für 1 Sprecherin, Stimmen und live-Elektronik, aufgeführt im Rahmen der Eröffnung der Open Box Luzern (CH).

2016 – 2018
Schwände zählen, mythologische Raumpartituren
. Arbeitsreihe, LP I 33 1/3 rpm I 12 inch I Transparent

2015
Soloperformance über einen Zeitraum von zwei Wochen im Rahmen der Installation Das Monumentale ist meine Krankheit des Berliner Künstlerduos Dellbrügge & de Moll für das Institut für Kunst im öffentlichen Raum Graz (AT). Das Projekt ist dokumentiert in dem Halbjahresmagazin polar21- Politik I Theorie I Alltag, Herbstausgabe 2016.

2003 – 2007
Tätigkeit in freien Produktionen am Hebbel am Ufer (HAU) und an den Sophiensaelen. Intensive Zusammenarbeit mit Christoph Schlingensief u.a. im Rahmen des Opern-Projekts Freax mit Moritz Eggert an der Oper Bonn (DE).