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Wo ich wohne. Ein Film für Ilse Aichinger

Verena Lercher
Verena Lercher
Verena Lercher

Gehen die Räume, weil wir gehen, oder gehen wir, weil die Räume gehen?
(Ilse Aichinger)

Wo ich wohne ist eine Erzählung der österreichischen Autorin Ilse Aichinger.
Auf ihr basiert der gleichnamige Film von Christine Nagel, indem die Erzählung zum Kristallisationspunkt des Werks und der Person Ilse Aichingers wird.
Die Geschichte erzählt von der jungen Frau Marie, deren Wohnung unverändert sukzessive ein Stockwerk tiefer sinkt bis sich ihre Wohnungstür schließlich im Keller befindet. Ihre Umgebung scheint davon nichts zu bemerken.

Der Film zeichnet ein stilles, beobachtendes Porträt. Eine Parabel über Fatalismus, Isolation und Teilnahmslosigkeit, verwoben mit unveröffentlichten Super-8-Aufnahmen, die Ilse Aichinger selbst gedreht hat und dokumentarischen Sequenzen von Orten, die ihr Schreiben bestimmte.

Drehbuch & Regie: Christine Nagel
Kamera: Isabelle Casez & Helmut Wimmer
Schnitt: Niki Mossböck
Produzent: Kurt Mayer
Premiere: 19. März 2014, Diagonale Graz

Eingeladen ins arsenal Berlin, nach London , Antwerpen und vom Goehte Institut Tokio.

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